Autorenlesung

Dienstag, 10.08.2021 – 14 Uhr

Saal, Juri-Gagarin-Ring 56a

 

 

Eine Anmeldung ist erforderlich unter
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In seinem Buch schildert Rolf Geffken eindrucksvoll seine Rolle als Anwalt bei der Vertretung von diskriminierten Seeleuten, ausländischen Mitbürgern, Flüchtlingen, Hafenarbeitern und Arbeitnehmern jeglicher Art. Aber auch bei der Vertretung des bolivianischen Generalkonsuls im Widerstand Emilio Sanchez gegen die Deutsche Bundespost, des Betriebsrats einer Hamburger Werft gegen die BILD-Zeitung und der Vertretung der Seemansfrau Susan Alviola beim ersten deutschen Kirchenasyl. Er schildert den absurden Fall eines Malers in einem Krankenhaus, dem auf Grund eines Gerüchts gekündigt wurde, einer US-amerikanischen Firma, die einen Betriebs schließt, weil die Beschäftigten einen Betriebsrat wählen und eines Oberstadtdirektors, dem es nicht gelingt seine „Vorzimmerdame“ gegen eine jüngere Mitarbeiterin auszutauschen. Er schildert den schier unglaublichen Fall des türkischen Flüchtlings, der auf Grund eines Sondervisums durch die DDR reisen darf und eines chinesischen Flüchtlings, dem ein chinesischer Pass verweigert wird und der dafür vor einem deutschen Gericht angeklagt wird.

 

SBSV Senioren Seniorenensemble GutKlang

Geffken geht nicht nur auf  Erfolge in seiner Arbeit sondern auch auf bittere Niederlagen und Verletzungen ein, die der Kampf ums Recht unweigerlich mit sich bringt. Und dennoch bleibt er dem Motto Goethes aus den „Maximen und Reflexionen“ treu: „Wer das Recht auf seiner Seite fühlt, muss derb auftreten, ein höflich Recht will gar nichts heißen.“